Olympisches Squash Format und Venue

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Das Kernproblem: Kein festes Format, kein klares Venue

Schau, das aktuelle Dilemma ist simpel: Welt-Squash-Verbände haben sich nicht entschieden, ob das Turnier im klassischen K.o.-Modus, in einer Gruppenphase oder im Rundenturnier abläuft. Ohne klare Vorgabe fehlt die Planungssicherheit für Athleten, Sponsoren und Fans. Und das wirkt sich sofort auf die Wahl des Spielorts aus – ein Stadion, das für 16 Mann-Teams gebaut ist, ist völlig unbrauchbar, wenn plötzlich 32 Mann-Einzelspiele gefordert werden.

Warum das Format die Location diktiert

Ein kurzer Fakt: Das olympische Squash-Format soll nicht nur sportlich, sondern auch medienwirksam sein. Ein kompakter Zeitplan bedeutet, dass das Venue über mehrere Hallen verfügen muss, jede mit identischer Beleuchtung, Luftzirkulation und Hallenboden-Qualität. Derzeit gibt es keinen Konsens, ob man 2-Satz-Best-of-3-Matches oder das längere Best-of-5 einsetzt – das entscheidet darüber, wie viel Zeit pro Spiel zur Verfügung steht.

Die Kandidaten für das Venue

Hier der Deal: Die meisten Bewerber streben nach bestehenden Sportkomplexen, die bereits bei den letzten Olympischen Spielen als Hallen genutzt wurden. Berlin, Paris, Los Angeles – alle bieten bereits Squash-Böden, aber die Anpassungskosten variieren enorm. Ein neuer Bau wäre zwar optimal, aber das Budget ist begrenzt, und das IOC will keine leeren Hallen nach den Spielen.

Ein weiterer Punkt: Die Zuschauerzahl. Wenn das Format ein intensives, kurzes Turnier vorsieht, kann man mit 5.000 Sitzplätzen auskommen. Wenn es aber ein ausgedehntes, mehrwöchiges Event wird, brauchen wir mindestens 10.000 Plätze, plus VIP-Bereiche, Medienzentren und genügend Logistik-Flächen für die Spieler. Und das ist kein „nice-to-have“, das ist ein Muss.

Technische Vorgaben – kein Wunschkonzert

Ein gutes Venue muss eine Luftfeuchtigkeit von 30-50 % garantieren, Temperatur zwischen 18-22 °C halten und eine Beleuchtungsstärke von mindestens 300 Lux bieten – sonst wird das Spiel zur Herausforderung für die Augen. Diese Specs sind nicht verhandelbar, und jeder Kompromiss kostet Geld. Außerdem muss das Hallen-Layout barrierefrei sein, weil das IOC mittlerweile inklusive Events verlangt.

Der Blick nach vorn

Und hier ist, warum das alles jetzt relevant ist: Die nächste Olympiade 2028 steht vor der Tür, und die Entscheidung über das Format wird im Frühjahr gefällt. Sobald das feststeht, kann man das passende Venue auswählen und sofort mit dem Umbau beginnen. Jede Verzögerung bedeutet, dass man am Ende improvisieren muss – und das führt zu schlechten Spielerlebnissen und enttäuschten Fans.

Ein konkretes Beispiel findet sich in einem kürzlich veröffentlichten Artikel, der das olympisches Squash Format und Venue detailliert analysiert. Dort wird klar, dass das richtige Format die Grundlage für die Venue-Wahl bildet, nicht umgekehrt.

Handlungsaufruf

Jetzt: Setze dich sofort mit den zuständigen Komitees in Verbindung, fordere die verbindliche Festlegung des Formats ein und sichere dir das passende Hallen-Projekt, bevor die Bauarbeiten beginnen. Keine Zeit mehr zu verlieren.